Biophilic Design

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#9: Prof. Sibylla Amstutz zu gesunden Arbeitsräumen, Bedürfnisgerechtem Planen und partizipativen Gestaltungsmethoden

Prof. Sibylla Amstutz ist Architektin mit zahlreichen Weiterbildungen unter anderem zur Denkmalpflege, Didaktik und Forschungsmanagement. Sie ist Leiterin des Kompetenzzentrums Innenarchitektur (CCIA) an der Hochschule Luzern und beschäftigt sich in Ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit mit gesundheitsförderlichen Arbeitswelten, Bedürfnisgerechtem Planen und Bauen sowie der Transformation von Innenräumen aufgrund von gesellschaftlichen Veränderungen. In dieser Folge befassen wir uns mit der Fragestellung, welche räumlichen und strukturellen Faktoren zu einer gesunden Arbeitsumgebung im Setting Büro beitragen können. Dabei geht Prof. Amstutz auf zahlreiche theoretische und konzeptionelle Ansätze ein und erläutert auch das Potential von partizipativen Prozessen in der Büroplanen. Wir besprechen auch die Bedeutung [...]

#8 BASIC: Biophilic Design – Wie Natur als Gestaltungselement Gesundheit fördern kann

Ein zunehmend populär werdender Ansatz der gesundheitsfördernden Gestaltung ist das "Biophilic Design". Darunter wir häufig die Einbindung von natürlichen Elementen, Systemen oder Naturanalogien zusammengefasst, die nachweislich einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden haben sollen. Die auf der Grundlage des Evidence-based Designs aufgebaute Methodik lässt sich sowohl im therapeutischen Setting (vgl. z.B. Healing Gardens) als auch im betrieblichen, domestischen oder öffentlichen Kontext anwenden. In dieser Basic-Folge verschaffen wir uns einen Überblick zu diesem Thema. Wir gehen darauf ein, welche Prinzipien, Wirkungen, Potentiale aber Grenzen in diesem Ansatz stecken und welche Rolle biophilic Design für die gesundheitsfördernde Gestaltung einnehmen [...]

#7: Prof. Dr. Dr. Kai Schuster zu Barrierefreiheit, Natur als Gestaltungselement und die Wirkung von Räumen auf das Denken, Fühlen und Handeln

Prof. Schuster ist Psychologe und Architekt und lehrt an der Hochschule Darmstadt u.a. zu Architekturpsychologie, Barrierefreiheit und Lebensstilen. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel und leitet gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Marc Kirschbaum das Büro „pragmatopia. Architektur stadt leben“.   In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber, wie die räumliche Gestaltung uns einschränken aber auch befähigen und begeistern kann. Was ist unter dem Begriff „Barriere“ eigentlich zu verstehen und welche Herausforderung und Verantwortung lässt sich hieraus für Gestalter*innen und Architekt*innen ableiten? Wir widmen uns auch der Frage wie sich Räume grundsätzlich auf unser Denken, Fühlen und Handeln auswirken [...]

#6: Carl Friedrich Then zur Rolle der Ästhetik, spekulativem Design und Animal-aided Design

Carl Friedrich Then ist ausgebildet in Literaturwissenschaften, Kunstgeschichte und Ästhetik mit Schwerpunkt in aktuellen Designdiskursen und Designgeschichte. In dieser Folge werfen wir einen Blick auf aktuelle Fragen der Ästhetik im Kontext der gesundheitsfördernden Gestaltung. Wir besprechen außerdem das spekulative Design als Methode und Herangehensweise und befassen uns mit biophilic und animal-aided design sowie der Frage wie Mensch, Natur und Technik als Symbiose gedacht werden können.   ———-   Relevante Links und weiterführende Informationen hierzu sind: Dunne, Anthony; Raby, Fiona (2013): Speculative Everything: Design, Fiction and Social Dreaming. Allesch, Christian (2006): Einführung in die psychologische Ästhetik. Stuttgart. Kellert, Stephen (2018): Nature [...]

Wie können Innenstädte die Gesundheit fördern?

Städte werden oft als Stressoren wahrgenommen, die durch Feinstaub, Lärm, hektische Lebensstile und andere Faktoren zahlreiche Risikofaktoren für die Gesundheit darstellen. In der Tat häufen sich psychische und körperliche Erkrankungen in Städten, während der Anteil der in Städten lebenden Menschen global stetig steigt. Jedoch können Stadtgestaltung und einzelne Maßnahmen im urbanen Raum in überraschend breitem Umfang einen positiven Effekt auf die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten haben. In diesem Beitrag im Rahmen der Ringvorlesung "Herausforderung Nachhaltige Entwicklung" an der Hochschule Darmstadt werden diese Potentiale unter anderem auf Basis des Restorative Cities Framework (Roe & McCay, 2021) genauer betrachtet und an Hand [...]

Die Autobahn als Erholungsort

Mit einer erhöhten Belastung an Stickoxiden, Lärm und verkehrsbedingten Sicherheitsrisiken gehört die Autobahn und ihre Peripherie nicht unbedingt zu klassischen Bereichen gesundheitsfördernder Gestaltung. Wer auf langen Reisen mit dem Auto dann zur Pause an einer der Autobahnraststätten eine Pause einlegt, wird allzu oft mit einem Hybrid aus Tankstelle und architektonischem Unort konfrontiert, dessen primäre Raumqualitäten auf das Angebot einer Toilette, eines Schnellimbisses und eines Souveniershops zu reduzieren sind. Doch auch in dieser Kategorie der Gestaltung lassen sich Fallbeispiele finden, die Aspekte der gesundheitsfördernden Gestaltung implementiert haben. Positive Ausnahme der Autobahnlandschaft stellt die Gotthard Raststätte an der A2 kurz vor dem [...]

Biophilie in der Großstadt

Es gibt eine Vielzahl von gestalterischen Ansätzen um die Gesundheit zu fördern. Meist geht es darum Stress zu reduzieren, Sozialität zu fördern und das Gefühl von Sinnhaftigkeit und Verstehbarkeit im Sinne der Salutogenese (bzw. des sogenannten Kohärenzgefühls) zu fördern. Wer zur Zeit durch die frankfurter Innenstadt läuft wird auf dem Goetheplatz auf ein Konzept aufmerksam, das mit relativ einfachen Mitteln eine temporäre Installation darstellt, die all diese Faktoren berücksichtigt. Organisiert vom Frankfurter Garten e.V. wurde der Zukunftspavillon errichtet. Ein transluzenter Projektraum aus Holzverstrebungen, der im Innern ein Bistro und Raum für Events beherbergt und an seinen Außenwänden über kleine [...]

Natur für alle Sinne

Ein aktueller Ansatz der gesundheitsfördernden Gestaltung basiert auf dem Kontakt und der Interaktion mit Natur. Dieser Ansatz wird in einem umfangreichen Artikel von Ryan und Kollegen (2014) erläutert. Ein Beispiel für diesen Kontakt zur Natur zeigt sich gegenwärtig auf dem Gelände der "Autostadt" in Wolfsburg. Eine große durchgängige sich drehende Röhre aus Blumentöpfen führt über einen Teich. Damit werden sowohl der Geruchssinn als auch der Sehsinn gefordert (und nebenbei auch der Gleichgewichtssinn bei der sich drehenden Röhre). Ein interessantes Beispiel, das den multisensuellen Kontakt zur Natur auf frische Art betrachtet.

Von |2016-05-17T15:37:08+00:00Mai 17, 2016|Biophilic Design, Case Studies, Praxis|0 Kommentare
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