
Die hausärztlichen Praxis in der Uniklinik?
Auf lediglich 100m² sollte alle hausärztlichen Leistungen kombiniert mit innovativen und telemedizinischen Angeboten untergebracht werden. Wir haben diesen Prozess durch empirische Forschung, evidenzbasierte Beratung, Co-Design Workshops und Konzeption unterstützt.
Auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse haben wir eine Praxis entworfen, die gezielt die Anforderungen der gestalttherapeutischen Arbeit
addressiert.
Gemeinsam mit dem niederländischen Studio Olé haben wir beim Wettbewerb Stuttgart Rosenstein unsere Vorstellung eines Ortes eingereicht, der menschliche und planetare Gesundheit multisensuell und intergenerational lebt.
Nach einer Reihe empirischer Untersuchungen haben wir in einem komplexen Wegesystem innerhalb einer Uniklinik konkrete niederschwellig umsetzbare Optimierungsmaßnahmen für ein Leitsystem entwickelt. Dies reduziert Unsicherheit bei den Patient:innen und spart Zeit für das Personal.

Aufnahmeprozess in der Kinderklinik
In einem Workshop mit medizinischem Personal sind wir der Frage nachgegangen, wie sich der Aufnahmenprozess auf der Kindernotaufnahme für Kinder, Eltern und Personal angenehmer und effizienter gestalten lässt.
Um Einblicke in aktuelle Einschätzungen der Bevölkerung zu erhalten, haben wir zwei Befragungen durchgeführt: eine digitale Befragung von Mitarbeitenden eines Universitätsklinikums und Bürger:innen und eine analoge Befragung der Patientenschaft einer Arztpraxis. Die Ergebnisse konnten wir direkt in den Entwurfsprozess einspeisen.

KI auf dem Lande?
In einem gemeinsamen Workshop mit Ärzt:innen und MFAs einer neu entstehenden allgemeinmedizinischen Gemeinschaftspraxis und Patient:innen sind wir der Frage nachgegangen wie wir neben optimierten Abläufen und bedürfnisorientierter Raumgestaltung auch innovative digitale Dienste sinnvoll einbinden können, um die ländliche Gesundheitsversorgung von morgen zu sichern.
Für die Kinder- und Jugendpsychotherapie Praxis Hannah Heldt wurden in einem explorativen Analyse- und Konzeptionsprozess die vielseitigen therapiespezifischen Raumanforderungen ermittelt. Aus diesem iterativen Prozess gingen innovative Ansätze für die effiziente Raumnutzung und therapieunterstützende Gestaltung des Innenraums hervor.

Kann man Kreativität kultivieren?
Kreativität kann als bedeutsamer Modulator gesundheitsfördernder Lebensstile angesehen werden. Sie erlaubt, neue Lösungen zu verzwickten Problemen zu erschließen und damit ein Gefühl von Kontrolle und Selbstwirksamkeit zu verstärken.
Als exploratives Design-Konzept wurde dieses Kreativjournal entwickelt und vermarktet. Aufgebaut in Form eines 7-Wochen-Programms zielt es darauf ab, in Nutzenden durch tägliche Übungen und ergänzende Informationen kreative Potentiale zu entfalten und anwendbar zu machen.



