Die Vision des Designinstitut für Gesunde Gestaltung ist es, Räume, Produkte und Abläufe stärker an Gesundheit auszurichten. Hierzu forschen wir unter Einbezug empirischer Methoden, gestalten evidenzbasiert und vermitteln durch kontinuierliche Publikationen, Vorträge und Weiterbildungsangebote. Wir unterstützen unsere Kund:innen dabei, evidenzbasierte, nutzer:innenzentrierte Gestaltung zum Wohl von Menschen zu nutzen. Durch empirische Erhebungen mit Nutzenden, co-kreative Prozesse, Methoden des Experience Design und Recherchen zum interdisziplinären Stand der Forschung zeigen wir Bedarfe auf und adressieren diese in Konzepten und ausgestalteten Entwürfen. Dabei werden Abläufe ganzheitlich betrachtet, um das Zusammenspiel von Räumlichkeiten und digitalen Angeboten für alle Beteiligten zu optimieren.

Der erste Blogpost

Im Jahr 2015 gründete Dr. Jonas Rehn-Groenendijk den Blog „Gesunde Gestaltung“ als werbefreie und unabhängige Plattform zur Vermittlung und Reflexion von Themen rund um die gesundheitsfördernde Gestaltung. Hier adressierte und vertiefte er insbesondere Aspekte seiner eigenen Forschung und Praxis. Anfang des Jahres 2022 startete er aufbauend auf diesem Konzept den Podcast „Gesunde Gestaltung“, in dem unter anderem Gäste aus Forschung und Praxis zu Wort kommen und ihre Expertisen miteinfließen lassen.

Das Designinstitut als interdisziplinäre Einrichtung

Aus dieser thematischen Verdichtung zeigte sich: Es bestehen enorme Potentiale und unmittelbarer Bedarf, die vielfältigen Ansätze und wissenschaftlichen Erkenntnisse stärker in die Praxis zu überführen. Die Vermittlung dieser Themen ist weiterhin von Bedeutung. Gleichzeitig führte der direkte Austausch mit Mediziner:innen, Therapeut:innen wie auch mit Gestaltenden und Wissenschaftler:innen zu einer wegweisenden Erkenntnis: Entscheidend ist eine engere Verzahnung von wissenschaftlichen Forschungsmethoden und ein evidenzbasierter Gestaltungsansatz, der nicht nur Teilbereiche adressiert, sondern das große Ganze im Kontext der Gesundheitsförderung sieht.

Gemeinsam mit der Psychologin Dr. Helena Müller entstand so das Konzept eines Designinstituts, das sich interdisziplinär mit dem Dreiklang aus Forschung, Gestaltung und Vermittlung befasst und dabei konsequent Nutzende einbindet. Im Januar 2023 wurde so das Designinstitut für Gesunde Gestaltung gegründet.

Ein neues Kapitel

Nach zwei Jahren erfolgreicher Projekte, spannender Kooperationen und zahlreicher Publikationen und Vorträge wechselt Dr. Müller zu Beginn des Jahres 2025 aus dem Leitungsteam in den Beirat. Das Designinstitut wird daraufhin als Unternehmergesellschaft neu aufgebaut. Neue Mitarbeitende und Kooperationspartner:innen bereiten den Weg für die nächsten Fragestellungen einer gesundheitsfördernden Gestaltung.

Das Team

Dr. Jonas Rehn-Groenendijk
Gründer und Geschäftsführer

Jonas ist promovierter Designforscher und Industriedesigner. Er befasst sich in Forschung und Lehre vorrangig mit dem Zusammenhang zwischen Gestaltung, Verhalten und Erleben im Kontext der Gesundheitsförderung und Nachhaltigen Entwicklung. Er hat Lehrerfahrung in Deutschland, Schweiz und UK, ist Reviewer und Gutachter. Als Host des Podcasts „Gesunde Gestaltung“ will er Menschen und Ansätze der gesundheitsfördernden Gestaltung vermitteln. Er ist zertifizierter Präventologe.
Kontakt: jrg@gesunde-gestaltung.de

Müller, H. & Rehn-Groenendijk, J. (2024). Systemischer Evidenz-basierter Ansatz der Gesunden Gestaltung (SEA): Die Arbeitsweise des Designinstituts für Gesunde Gestaltung auf der Grundlage eines biopsychosozialen Gesundheitsmodells. DOI: 10.13140/RG.2.2.23057.20322.

Rehn-Groenendijk, J., Schuster, K., Müller, H. & Chrysikou, E. (2023). A process to foster pathology-related effects of design primes – how orthopedic patients might benefit from design features that influence health behaviour intention. Frontiers in Psycholology, 14, 1211563. DOI: 10.3389/fpsyg.2023.1211563

Rehn-Groenendijk, J., Chrysikou, E. & Müller, H. (2022). Everyday objects as therapeutic elements in psychiatric wards: a theoretical design framework to strengthen patients’ valorization and control. Design for Health, 1-16. DOI: 10.1080/24735132.2022.2143157.

Rehn, J. & Chrysikou, E. (2020). Developing concepts for early mental health prevention and treatment using the built environment. European Journal of Public Health, 30 (Supplement_5). DOI: 10.1093/eurpub/ckaa165.977.

Chrysikou, E., Rehn, J., Savvopoulou, E. & Petelos, E. (2020). Ecopsychosocial environments for health and mental health. European Journal of Public Health, 30 (Supplement_5). DOI: 10.1093/eurpub/ckaa165.974.

Rehn, J. (2020). Das Unbekannte als Lösungsstrategie. Designmethodologische Betrachtung von Prozessen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung. sofia-Diskussionsbeiträge zur Institutionenanalyse Nr. 20-3, Darmstadt. ISBN: 978-3-941627-80-2

Rehn, J. (2020). System Innovations in Design for Aging. A Research-Driven Multi-Stakeholder Framework for Transforming Health Systems. International Academic Forum (Hg.), The European Conference on Aging & Gerontology 2019. Official Conference Proceedings. EGen 2019. University College London, 08.12.2019. Naka Ward, Nagoya, Aichi, Japan, 13-20.

Rehn, J. (2019). Gesunde Gestaltung. Priming- und Placebo-Effekte als gesundheitsverhaltenswirksame empiriegestützte Gestaltungsmethodik. Springer Fachmedien: Wiesbaden.

Rehn, J. (2018). Design model for health behaviour change. In Christer Kirsty, Claire Craig und Dan Wolstenholme (Hg.): Proceedings of the 5th European International Conference on Design4Health. Sheffield, UK, 4th – 6th September 2018: Sheffield Hallam University. <>

Schuster, K. & Rehn, J. (2018). Gesunde Landschaften. In: Stefanie Hennecke, Harald Kegler, Kirsten Klaczynski und Daniel Münderlein (Hg.): Diedrich Bruns wird gelehrt haben. Eine Festschrift. Kassel, Kassel University Press, 103-112.

Rehn, J. (2018). Design für Körper und Geist. form 61 (279), 60-66.

Rehn, J. & Schuster, K. (2017). Clinic Design as Placebo – Using Design to Promote Healing and Support Treatments. Behavioral Sciences. DOI: 10.3390/bs7040077  <>

Rehn, J. (2017). Quantified Health. form 60 (275), 46-51.

Rehn, J. (2017). Designer Quo Vadis? The Specialised Holist. form feature. Revisitng the Past.Special Issue (2), 142-148,

Rehn, J. (2017). Design Quo Vadis? Future Visions. form 60 (274), 83-98.

Rehn, J. (2017). Material wirkt. form 60 (271), 112.

Rehn, J. (2015). Gesundheit gestalten. form (261), 35-45.

Rehn, J. (2015). Design Education Meets Health – Architectur. Interview mit Roger Ulrich. form 58 (261), 47.

Rehn, J. (2015). Designer am Forschungsinstitut. form 58 (258), 78-83.

Rehn, J. (2014). Industriedesignausbildung – The Dutch style. form 57 (252), 66-73.

Rehn, J. (2014). Design braucht Wissenschaft. form 57 (251), 72-75.

  • Berufsverband der Präventologen e.V.
  • Gesellschaft für angewandte Psychologie in Architektur und Onkologie e.V. (GAPAO)
  • Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und Forschung e.V. (dgtf)
  • European Public Health Association (EUPHA)
  • Deutsche Gesellschaft für Public Health (DGPH)

Jula Merkel, M.Sc.
Architekturpsychologie

Jula verfügt über Kenntnisse sowohl in der Psychologie (M.Sc.) als auch der Architektur (B.Sc.) mit Weiterbildungen in Architekturpsychologie und einschlägiger Büroerfahrung. Mit ihrer umweltpsychologischen Expertise und ihrem interdisziplinärem Wissenshintergrund unterstützt sie das Designinstitut für Gesunde Gestaltung sowohl im empirisch-wissenschaftlichen als auch konzeptionell gestalterischen Bereich.

Kontakt: jm@gesunde-gestaltung.de

  • Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. (IPU)

Expertenrat aus Wissenschaft und Praxis

Je nach Projekterfordernissen kann das Designinstitut auf einen Beirat aus Expert:innen zurückgreifen, der im Hinblick auf Prozessschritte, Ergebnisse und Qualitätsstandards die Arbeit des Designinstitut durch fachkundige Rückmeldungen unterstützt. Hierzu zählen zum heutigen Stand:

Erweitertes Team

Je nach Projektanforderungen bezieht das Designinstitut neben Dr. Müller und Dr. Rehn-Groenendijk die Expertisen eines interdisziplinären Netzwerks mit ein. Dazu zählen Mediziner:innen, Pflegepersonal, Psychotherapeut:innen, Sportwissenschaftler:innen, Architekt:innen, Webentwickler:innen und weitere.

Unsere Kooperations- und Netzwerkpartner: