{"id":607,"date":"2019-06-21T15:31:27","date_gmt":"2019-06-21T15:31:27","guid":{"rendered":"http:\/\/empirische-designforschung.de\/?p=607"},"modified":"2019-06-21T15:31:27","modified_gmt":"2019-06-21T15:31:27","slug":"gesunde-nachhaltigkeit-wann-nachhaltige-gestaltung-gesundheitsfoerdernd-ist-und-gesundheitsfoerdernde-gestaltung-nachhaltig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gesunde-gestaltung.de\/en_us\/uncategorized\/gesunde-nachhaltigkeit-wann-nachhaltige-gestaltung-gesundheitsfoerdernd-ist-und-gesundheitsfoerdernde-gestaltung-nachhaltig\/","title":{"rendered":"Gesunde Nachhaltigkeit? Wann nachhaltige Gestaltung gesundheitsf\u00f6rdernd ist und gesundheitsf\u00f6rdernde Gestaltung nachhaltig."},"content":{"rendered":"<p>Nicht erst seit <strong>Fridays for Future<\/strong> spielen Bedenken zum Umweltschutz und dem Klimawandel eine relevante Rolle in der Designmethodik. Dabei hat sich in den letzen Jahrzehnten eine Vielzahl von Herangehensweisen und Zielsetzungen entwickelt, deren tats\u00e4chliche Effektivit\u00e4t in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung aus heutiger Sicht nicht immer gew\u00e4hrleistet war. Die Beziehung zwischen Nachhaltigkeit und Gestaltung ist komplex, vielschichtig und \u00e4u\u00dferst wichtig. Und &#8211;\u00a0 bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass Nachhaltigkeit in der Gestaltung auch immer eine Schnittstelle zur gesundheitsf\u00f6rdernden Gestaltung besitzt.<\/p>\n<p>Die Vereinten Nationen verabschiedeten im Jahr 2015 eine Resolution (<a href=\"https:\/\/sustainabledevelopment.un.org\/content\/documents\/21252030%20Agenda%20for%20Sustainable%20Development%20web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8222;Transforming our World&#8220;<\/a>), mit der sie die sustainable Development Goals definierten und damit konkrete Stellschrauben und Zielpunkte f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung formulierten. Die 17 Ziele (\u201eSustainable Development Goals\u201c, kurz \u201eSDGs\u201c) und ihre zahlreichen Unterpunkte ber\u00fccksichtigen dabei neben dem Schutz der Umwelt auch soziale Aspekte wie Arbeits- und Lebensbedingungen und den Zugang zu sauberem Wasser. Ein Blick in diesen Bericht oder die damit verbundene <a href=\"https:\/\/sustainabledevelopment.un.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">SDG-Website der UNO<\/a> lohnt sich schon alleine deshalb, weil deutlich wird, wie umfangreich und vielf\u00e4ltig das aktuelle Verst\u00e4ndnis des Begriffs &#8222;Nachhaltigkeit&#8220; tats\u00e4chlich ist. Denn nein, es geht nicht um Gl\u00fchbirnen und Plastikstrohhalme, sondern um nicht weniger als die langfristige Existenzsicherung und Befriedung der Welt.<\/p>\n<p>Betrachtet man aktuelle Ans\u00e4tze einer Gestaltung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (z.B. <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/profile\/Fabrizio_Ceschin\/publication\/308340241_Evolution_of_design_for_sustainability_From_product_design_to_design_for_system_innovations_and_transitions\/links\/5a5883bcaca2726376b7d7b7\/Evolution-of-design-for-sustainability-From-product-design-to-design-for-system-innovations-and-transitions.pdf?_sg%5B0%5D=lBBkSs_db8AxfFqwfL0sD6HkxBdyoZExmlEPllDXr-1-73obW2WMfMBgz7NKoVaR2vZNfOIZZkzvSsq4cYbWMQ.D0u_8Z87mPLMftGyddzjWoq8jlVCpk4_IVgNIe2ChziUV0qfW88qow1WXNJmX0r-WyTq0f_uxQsGhmK5vB6I2Q&amp;_sg%5B1%5D=PXH36oXUbyZe2wY5B-xwmLZbRnzdm4iTcku-v5Pt2JnFjQkygqJ6KX7XK8LGgNDS2FNW6I-UjEcwpQPjVa2qhcGEXQzl2prLSt31Dw74MdAS.D0u_8Z87mPLMftGyddzjWoq8jlVCpk4_IVgNIe2ChziUV0qfW88qow1WXNJmX0r-WyTq0f_uxQsGhmK5vB6I2Q&amp;_iepl=\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ceschin und <span id=\"yui_3_14_1_1_1561019242336_153\"><\/span><\/a><a id=\"yui_3_14_1_1_1561019242336_152\" class=\"nova-e-link nova-e-link--color-inherit nova-e-link--theme-bare research-detail-author\" tabindex=\"0\" href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/profile\/Idil_Gaziulusoy2?_sg=Js3aIvy_UQThc0R0cS46dE2QlCO3gANyCh0gJ096Eczf9bxrvxgYHlcZualk4j_EU-uKo1E.7VullBllWDs5Q4KM1EJ4gqVebqs2OIzHL8d__JUfaNHA6sj1wWy7_Zn-ICvp1RHEC_lLgpejckUufGZ_Tu6vWQ\" aria-describedby=\"tooltip-102603\">Gaziulusoy<\/a>, 2016), zeigt sich vor allem ein systemischer Ansatz, der unterschiedliche Akteure und Anforderungen versucht zu verbinden, um neben den \u00f6kologischen Zielsetzungen auch nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle zu etablieren. Diese designmethodische Tendenz basiert auf dem Bewusstsein, dass isolierte Ma\u00dfnahmen, die sich auf einzelne Nachhaltigkeitsprobleme konzentrieren, zu kurz greifen und unter Umst\u00e4nden negative Folgen an einer anderen Stelle mit sich bringen.<\/p>\n<p>Die SDGs der UNO bieten eine gute M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Gestaltung, klare Ziele und Anforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu finden. Viele dieser Anforderungen dienen dabei nicht alleine einer Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit, sondern f\u00f6rdern gleicherma\u00dfen die Gesundheit bzw. tragen zu einer Erhaltung dieser bei. Zum einen zeigt sich dies bereits in SDG 3, das mit \u201eGood Health and Wellbeing\u201c konkret die Gesundheit und Lebensqualit\u00e4t als Ma\u00dfstab einer nachhaltigen Entwicklung beschreibt. Gesundheitsf\u00f6rderung selbst ist somit bereits eine Facette einer Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit. Aber auch die Reduktion von human- und \u00f6kotoxikologischen Gefahren (u.a. SDG 14 und 15) tr\u00e4gt zum Schutz der Gesundheit bei. Dies gilt ebenso f\u00fcr den Zugang zu sauberem Wasser (SDG 6), denn nur so kann ein notwendiger Hygienestandard gew\u00e4hrleistet werden. Und Bildung (SDG 4) ist nachweislich ein Faktor, der sich auf die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten auswirkt.<\/p>\n<p>Es lie\u00dfen sich an dieser Stelle noch zahlreiche weiterer Aspekte und Beispiele benennen, die sich direkt oder indirekt auf die Gesundheit auswirken k\u00f6nnen. Insgesamt zeigt sich dabei, dass Nachhaltigkeit auch in der Gestaltung keine Modeerscheinung, kein Trend und erst recht keine Nische ist, sondern ein zentrales Kriterium, das sich auf alle Ergebnisse gestalterischer Prozesse beziehen sollte. Wie bereits Papanek 1985 in seinem Standardwerk &#8222;Design for the Real World&#8220; beschrieb, kann die Gestaltung hierbei einen h\u00e4ufig untersch\u00e4tzten Einfluss haben. Doch wie l\u00e4sst sich das konkret umsetzen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Praxis einer nachhaltigen Gestaltung<\/strong><\/p>\n<p>Unz\u00e4hlige B\u00fccher und Studien beschreiben Methoden und Prinzipien einer Gestaltung f\u00fcr Nachhaltigkeit. W\u00e4rend sich das Feld in den vergangenen Jahrzehnten stark entwickelt hat, w\u00e4chst auch das Bewusstsein, dass die Reduktion sch\u00e4dlicher Materialien und die Einsparung von Energie und Emissionen alleine nicht ausreichen, um Gestaltung in Richtung Nachhaltigkeit effektiv umzusetzen. Vielmehr geht es um ein Denken in Systemen. Dies umfasst unterschiedliche Akteure, Wechselwirkungen und Ebenen staatlichen, wirtschaftlichen und privaten Handelns. In diesem Sinne kann Gestaltung bewusstere Lebensstile f\u00f6rdern und das allgemeine Verhalten in Bezug auf Ressourcen und Emissionen beeinflussen (z.B. Lockton, Harrison und Stanton: 2010). Ebenso k\u00f6nnen dabei Konzepte entstehen, die durch neue Dienstleistungen und Kreisl\u00e4ufe eine ver\u00e4nderte Systemstruktur etablieren. Ein methodisches Beispiel hierf\u00fcr sind Product-Service-Systems, die einen Paradigmenwechsel darstellen, bei dem Kunden keine Produkte erwerben, sondern haupts\u00e4chlich deren Funktion f\u00fcr eine bestimmte Dauer kaufen. Statt einer Waschmaschine kauft man demnach z.B. einfach 1000 Waschg\u00e4nge. Ist die Maschine vorher kaputt, wird sie vom Anbieter ausgetauscht. Konzepte wie diese stellen neue Anreizstrukturen f\u00fcr die Hersteller dar, bei denen Aspekte wie geplante Obzoleszenz nicht mehr rentabel sind.<\/p>\n<p>In allen F\u00e4llen gilt zu beachten, dass Dienstleistungen, Produktinnovationen und Verhaltensweisen keine isolierten Elemente sind, sondern systemischen Wechselwirkungen folgen und verursachen. Wer Anreize zu einem bestimmten Verhalten schafft, muss gleichzeitig auch mitdenken, welche Konsequenzen extreme Auspr\u00e4gungen dieses Verhalten hervorrufen oder welche Verhaltensalternativen mit dieser Anreizstruktur verbunden sind. Ein Verbot von Plastikt\u00fcten kann in diesem Sinne zu einer steigenden Popularit\u00e4t von Papiert\u00fcten f\u00fchren. Oft wird \u00fcbersehen, dass diese Absatzsteigerung der mit Klebstoff verst\u00e4rkten Papierprodukte in Konkurrenz zu den \u00f6kologisch sinnvolleren Mehrwegjutetaschen steht. So wird deutlich, dass ein systemischerer Blick hierbei wohl einen besseren Ansatz f\u00fcr eine Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit hervorgebracht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die gesundheitsf\u00f6rdernde Gestaltung bedeutet das&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>So wie die Schlagworte \u201eNachhaltigkeit\u201c und \u201eKlimaschutz\u201c sind auch Aspekte der Gesundheitsf\u00f6rderung und Risikovermeidung elementarer Bestandteil einer durchdachten und systemisch orientierten Gestaltung. Sie sind nicht nur untrennbar miteinander verwoben, sondern bedingen sich in vielen F\u00e4llen. Direkte Beziehungen zwischen Nachhaltigkeit und Gesundheitsf\u00f6rderung bilden dabei selbstverst\u00e4ndlich die Vermeidung von Risiken wie Schadstoffen, Hygienem\u00e4ngel und die Grundversorgung der globalen Bev\u00f6lkerung. Ebenso verfolgen Paradigmen der gesundheitsf\u00f6rdernden Gestaltung, wie beispielsweise das Biophilic Design, Ziele, die in vielen Bereichen zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine derzeit popul\u00e4re Strategie im Bereich der Nachhaltigkeit ist die F\u00f6rderung lokaler Strukturen. Dabei wird zum Beispiel angestrebt, Quartiere und Innenst\u00e4dte attraktiver zu gestalten, damit VerbraucherInnen eher lokal konsumieren und somit Emissionen f\u00fcr Onlineversand und weite Fahrten reduziert werden. Dies geht einher mit der Verkehrswende und dem Ausbau von \u00d6PNV und elektrifiziertem Individualverkehr f\u00fcr die \u201eletzte Meile\u201c. Eine solche Umgestaltung kann dabei auch den umfassenden Wissensfundus der gesundheitsf\u00f6rdernden Gestaltung nutzen, um die Walkability zu steigern und aktivere Lebensstile zu f\u00f6rdern. Organisationen und Initiativen wie das <a href=\"https:\/\/centerforactivedesign.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eCenter for Active Design\u201c<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.healthyactivebydesign.com.au\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eHealthy Active by Design\u201c<\/a> haben hierzu beispielsweise bereits zahlreiche open-access Publikationen ver\u00f6ffentlicht, die pragmatische und effektive Methoden erl\u00e4utern. Hervorzuheben sind hierbei unter anderem die <a href=\"https:\/\/centerforactivedesign.org\/guidelines\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eActive Design Guidlines\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Entscheidend ist dabei eine Sensibilit\u00e4t f\u00fcr Systeme und Wechselwirkungen. Gestalterische Ma\u00dfnahmen wirken nie abgeschlossen auf einen einzelnen Aspekt, sondern sollten stets als Element eines mehr oder minder komplexen Systems betrachtet und gestaltet werden. Wer etwa Pop-Up-Caf\u00e9s und mobile Gastronomie in vernachl\u00e4ssigten \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen und Parks nutzt, um aktivere Quartiere zu entwickeln, f\u00f6rdert vielleicht einerseits die lokale Wirtschaft und die Sozialit\u00e4t der Anwohner, verursacht jedoch unter Umst\u00e4nden eine Schw\u00e4chung der etablierten Anbieter, einen steigenden To-Go-Becher-Verbrauch und eine Abfallproblematik, die weitere Konsequenzen mit sich bringt. Dieses stark vereinfachte Beispiel soll verdeutlichen, dass es einer intensiven Auseinandersetzung mit Kontext, NutzerInnen und System erfordert, um wirksame und nachhaltige Konzepte zu entwickeln. Dies bezieht sich auf alle Formen der Gestaltung. Empirische Forschungsmethoden und systematische Analyseprozesse k\u00f6nnen dabei f\u00fcr die Gestaltung hilfreiche Werkzeuge darstellen (Methoden\u00fcbersicht <a href=\"http:\/\/empirische-designforschung.de\/sample-page\/forschungsmethoden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>). Genau hier sollte auch eine empirische und wissenschaftlich informierte Designforschung ansetzen. Nur wenn Rahmenbedingungen und Beziehungen verstanden wurden, kann Gestaltung ihr volles Potential entfalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier werden auch Wechselwirkungen und Zusammenh\u00e4nge zwischen Nachhaltigkeit und Gesundheitsf\u00f6rderung deutlich: Indem Gestaltung beispielsweise Verhaltensweisen, Routinen und Einstellungen beeinflusst, k\u00f6nnen Aspekte des Gesundheitsverhaltens auch synergetisch unterst\u00fctzen. So ist etwa die Mobilit\u00e4t selbstverst\u00e4ndlich gleicherma\u00dfen f\u00fcr Umweltaspekte wie auch die individuelle Gesundheitsf\u00f6rderung relevant, wenn vom Auto auf Fahrrad oder Fu\u00df umgestiegen wird. H\u00e4ufig spielen hierbei aber auch zentrale Themen der gesundheitsf\u00f6rdernden Gestaltung eine entscheidende Rolle f\u00fcr die Nachhaltigkeit, was zum Beispiel der Themenkomplex Barrierefreiheit verdeutlicht. Indem n\u00e4mlich Strukturen und Anreize geschaffen werden, die beispielsweise eine st\u00e4rkere soziale Teilhabe und h\u00f6here lokale Mobilit\u00e4t f\u00fcr alle erm\u00f6glichen, k\u00f6nnen damit auch nachhaltige Verhaltensweisen unterst\u00fctzt werden. Erschwingliche, emissionsarme und einfach zug\u00e4ngliche Nahverkehrsangebote z\u00e4hlen ebenso hierzu, wie Initiativen, die regionalen Konsum und B\u00fcrgerInnenbeteiligung f\u00f6rdern. Egal ob Leihsysteme, kooperative Unternehmungen oder nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle. Gesundheit wird dort gef\u00f6rdert und erhalten, wo Menschen angeregt werden sozialen Austausch und Unterst\u00fctzung zu suchen, aktivere und bewusstere Lebensstile zu verfolgen und dabei Risiken, Stigmata und Benachteiligungen abgebaut werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht erst seit Fridays for Future spielen Bedenken zum Umweltschutz und dem Klimawandel eine relevante Rolle in der Designmethodik. Dabei hat sich in den letzen Jahrzehnten eine Vielzahl von Herangehensweisen und Zielsetzungen entwickelt, deren tats\u00e4chliche Effektivit\u00e4t in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung aus heutiger Sicht nicht immer gew\u00e4hrleistet war. Die Beziehung zwischen Nachhaltigkeit und Gestaltung ist komplex, vielschichtig und \u00e4u\u00dferst wichtig. Und &#8211;\u00a0 bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass Nachhaltigkeit in der Gestaltung auch immer eine Schnittstelle zur gesundheitsf\u00f6rdernden Gestaltung besitzt. 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