Empirische Forschung im Design?

„Forschung und Wissenschaft“ – das klingt zunächst nach Labor, Bücher, Geradlinigkeit und Exaktheit. Als GestalterInn fragt man sich womöglich: „Wo ist da das kreative Chaos vertreten? Ist Design nicht gerade durch die Abwesenheit von strengen Vorgaben und Vorhersehbaren wissenschaftlichen Prozessen geprägt?“

Richtig ist, dass die Gestaltung von eine freien unkonventionellen Zugang an neue Probleme provitiert. Es ist das Wesen der Gestaltung alte Denktraditionen zu hinterfragen und neue Lösungen über Umwege und Irrwege zu finden.

Richtig ist auch, dass Wissenschaften wie die Psychologie, die Soziologie, die Ethnologie und viele weitere über wertvolle Erkenntnisse und effektive Tools verfügen, die GestalterInnen das Leben leichter machen und den Entwurf verbessern können.

Konkret

Ich beschäftige mich daher in zweierlei Hinsicht mit Wissenschaft und Empirie im Design. Zum einen lassen sich die Werkzeuge der Wissenschaft unmittelbar im Entwurf nutzen, um diese vorab zu informieren, begleitend zu orientierung und abschließend zu evaluieren. Das macht den Prozess in vielen Fällen effizienter und effektiver.

Gleichzeitig fördert Forschung im und mit Design die Designwissenschaft als solche. Sie stellt ein spannendes Feld dar, mit dem ich mich beschäftige und das meine Arbeit fortlaufend bereichert.

Qualitative Empirie

  • Exporatives Interview
  • Teilnehmende Beobachtung
  • Nicht-teilnehmende Beobachtung
  • Fokusgruppen
  • und viele mehr…

Quantitative Empirie

  • Quantitative Umfrage
  • Beobachtung
  • Experiment (Labor/Feld)
  • Usability-Testing
  • User-Experience-Questionnaire
  • und viele mehr…

Kreativ-Techniken und Sonderformen

  • Moderierte Brainstorming-Session
  • und viele mehr…
weitere Informationen zur empirischen Designforschung finden Sie hier