Case Studies

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Design als Handlungsangebot für aktivere Lebensstile

Gestaltung kann sich auf vielfältige Weise auf die Gesundheit auswirken. Eine davon ist es, Angebote zu schaffen, die den Lebensstil und insbesondere das Gesundheitsverhalten positiv beeinflussen. Dies kann zum Beispiel dazu führen, dass körperliche Aktivität gefördert wird. So sind etwa in der Schweiz zunehmen „Bikehubs“ zu finden, die Radfahrern als kostenfreie Servicestation mit Werkzeugen und Luftpumpen zur Verfügung stehen. Natürlich fördern ein paar Imbusschlüssel und eine Luftpumpe noch nicht unmittelbar die Gesundheit, aber sie tragen dazu bei, dass eine Tätigkeit der körperlichen Aktivität - das Fahrradfahren - mit weniger Reibung, Problemen und Herausforderungen verbunden wird. Damit führen diese Bikehubs zu [...]

Die Autobahn als Erholungsort

Mit einer erhöhten Belastung an Stickoxiden, Lärm und verkehrsbedingten Sicherheitsrisiken gehört die Autobahn und ihre Peripherie nicht unbedingt zu klassischen Bereichen gesundheitsfördernder Gestaltung. Wer auf langen Reisen mit dem Auto dann zur Pause an einer der Autobahnraststätten eine Pause einlegt, wird allzu oft mit einem Hybrid aus Tankstelle und architektonischem Unort konfrontiert, dessen primäre Raumqualitäten auf das Angebot einer Toilette, eines Schnellimbisses und eines Souveniershops zu reduzieren sind. Doch auch in dieser Kategorie der Gestaltung lassen sich Fallbeispiele finden, die Aspekte der gesundheitsfördernden Gestaltung implementiert haben. Positive Ausnahme der Autobahnlandschaft stellt die Gotthard Raststätte an der A2 kurz vor dem [...]

Biophilie in der Großstadt

Es gibt eine Vielzahl von gestalterischen Ansätzen um die Gesundheit zu fördern. Meist geht es darum Stress zu reduzieren, Sozialität zu fördern und das Gefühl von Sinnhaftigkeit und Verstehbarkeit im Sinne der Salutogenese (bzw. des sogenannten Kohärenzgefühls) zu fördern. Wer zur Zeit durch die frankfurter Innenstadt läuft wird auf dem Goetheplatz auf ein Konzept aufmerksam, das mit relativ einfachen Mitteln eine temporäre Installation darstellt, die all diese Faktoren berücksichtigt. Organisiert vom Frankfurter Garten e.V. wurde der Zukunftspavillon errichtet. Ein transluzenter Projektraum aus Holzverstrebungen, der im Innern ein Bistro und Raum für Events beherbergt und an seinen Außenwänden über kleine [...]

By |2016-11-04T10:55:27+00:00November 4, 2016|Biophilic Design, Case Studies, Sozialität, Stressreduktion|0 Comments

Gestalterische Anreize zu mehr Aktivität

Barfuß-Pfad mit Trimm-dich-Elementen in der rheinlandpfälzischen Kleinstadt Bad Sobernheim Gesundheitsfördernde Gestaltung kann im öffentlichen Raum vor allem Aktivitätssteigerung bedeuten. Populärer Vertreter dieses Ansatzes ist z.B. die Initiative Active by Design des britischen Design Council. In diesem Zusammenhang können gestalterische Konzepte (und auch deren formal-ästhetische Anmutung) eine aktivitätssteigernde Wirkung haben. Ein alt bekanntes Beispiel hierzu sind die sogenannten "Trim-dich-Pfade" und "Barfuß-Pfade", die durch entsprechende Stationen Anreize schaffen sich körperlich zu betätigen und dabei sowohl etwas für die Fitness als auch für das Körpergefühl zu tun.

By |2016-05-20T09:40:32+00:00May 20, 2016|Aktivitätssteigerung, Case Studies, Praxis|0 Comments

Natur für alle Sinne

Ein aktueller Ansatz der gesundheitsfördernden Gestaltung basiert auf dem Kontakt und der Interaktion mit Natur. Dieser Ansatz wird in einem umfangreichen Artikel von Ryan und Kollegen (2014) erläutert. Ein Beispiel für diesen Kontakt zur Natur zeigt sich gegenwärtig auf dem Gelände der "Autostadt" in Wolfsburg. Eine große durchgängige sich drehende Röhre aus Blumentöpfen führt über einen Teich. Damit werden sowohl der Geruchssinn als auch der Sehsinn gefordert (und nebenbei auch der Gleichgewichtssinn bei der sich drehenden Röhre). Ein interessantes Beispiel, das den multisensuellen Kontakt zur Natur auf frische Art betrachtet.

By |2016-05-17T15:37:08+00:00May 17, 2016|Biophilic Design, Case Studies, Praxis|0 Comments
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