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March for Science, alternative facts und gesundheitsfördernde Gestaltung

Am 22.04. sind beim March for Science weltweit tausende Menschen auf die Straßen gegangen, um sich für die Freiheit, Neutralität und Förderung der Wissenschaft einzusetzen. Besonders in den USA wurde dies auch als Reaktion auf die Politik der amerikanischen Regierung verstanden, die mit Aussagen wie "alternative facts" bei vielen für Unbehagen gesorgt haben. Und auch für die Gestaltung hat dies große Bedeutung. Besonders aus sich der Wissenschaft ist die Bezeichnung alternativer Fakten ein Paradoxon, das an den Grundpfeilern der klassischen Forschung rüttelt: Eine Tatsache (lateinischfactum, res facti; griechischπράγματα) ist je nach Auffassung ein wirklicher, nachweisbarer, bestehender, wahrer oder anerkannter Sachverhalt. [...]

By |2017-06-15T18:58:00+00:00June 15, 2017|Evidence-based Design, Uncategorized, Wissenschaft|0 Comments

Die Digitalisierung der Fitness

Vor etwa zwei Wochen konnte man auf der FIBO2017, einer der bedeutendsten Messen der Fitness-Branche, wieder die neuesten Trends und Produkte aus den Bereichen Fitness, Wellness und Gesundheitsförderung begutachten. Wie sooft auf Messen war nicht alles, was glänzte, auch Gold und so entpuppte sich die ein oder andere Produkt- oder Trainingsneuheit als alter Wein in neuen Schläuchen oder schlicht der Versuch am aktuellen globalen Fitnesstrend mitzuverdienen. Was sich jedoch bei einigen etablierten Herstellern unterschiedlichster Produktgruppen zeigte, war die fortschreitende Digitalisierung des gesamten Themengebietes. Während im medizinischen Kontext sowohl Anwender als auch Nutzer aus Sorge um den Datenschutz mit Konzepten wie [...]

By |2017-04-22T20:08:42+00:00April 22, 2017|Trends und Entwicklungen|0 Comments

Das richtige Timing für Gesundheitsinformationen

Um einen effektiven positiven Einfluss auf das Gesundheitsverhalten zu erreichen, werden in unterschiedlichsten Kontexten gesundheitsrelevante Informationen präsentiert. Wie Fogg (2003, S. 187) bereits mit dem Kairos-Prinzip erläutert, ist das Timing von besonderer Bedeutung für die Wirkstärke solcher Gesundheitsinformationen. In diesem Sinne können z.B. "5 Tipps für eine gute Verdauung" (Foto) dann besonders relevant sein, wenn das damit verbundene Problem im Bewusstsein der Leser präsent ist. Die hier vorgestellte Platzierung auf der Innenseite einer Toilettentür in einem Einkaufszentrum kann durchaus effektiv sein. (Inwiefern dies einen negativen Werbeeffekt für das daneben befindliche Restaurant hat, bleibt dabei unklar...)

By |2017-01-25T08:49:45+00:00January 25, 2017|Uncategorized|0 Comments

Der Einfluss gestalterischer Maßnahmen auf die Krankenhaushygiene

In vorsichtigen Schritten nähert sich auch der deutsche Forschungsdiskurs dem Evidence-based Design. Aktuelle Ansätze erläuterte Wolfgang Sunder vom Institue for Industrial Building and Construction Design (IIKE) der TU Braunschweig im Interview mit dem MEDICA Magazine (09.01.2017). Während bereits seit geraumer Zeit Organisationen wie das Center for Healthdesign (USA) den Zusammenhang zwischen baulichen und gestalterischen Maßnahmen und der Gesundheitsförderung nachgehen, sind im deutschsprachigen Raum derartige Ansätze deutlich schwerer zu finden. Das von Sunder beschriebene KARMIN Projekt ist dabei ein aktueller Versuch diese Forschungslücke zu schließen. Dabei gehen die Forscher der Frage nach, inwiefern Einzel- und Doppelzimmerbelegung und andere strukturelle und räumliche [...]

By |2017-01-19T10:35:47+00:00January 19, 2017|Uncategorized|0 Comments

Wie Gestaltung auch in der kalten Jahreszeit zu mehr Aktivität beitragen kann…

Die Tage werden kürzer, das Thermometer nähert sich dem Nullpunkt und Glühwein und Lebkuchen rücken ins Zentrum des Ernährungsplans. Alle Jahre wieder sinkt die körperliche Aktivität um die Wintermonate und wächst die Überzeugung, einen aktiveren Lebensstil führen zu wollen. Größter Proviteur davon sind unter anderem Fitnessstudios, die im Januar den stärksten Zuwachs an Mitgliedern verzeichnen (Allerdings beendet ein großer Teil dieser Kunden ihre Mitgliedschaft bereits wenige Monate später). Aber auch andere Akteure sind an der Steigerung der körperlichen Aktivität interessiert. Ein Weg dies nachhaltig zu erreichen kann es hierbei auch sein die Gestaltung der baulichen Umgebung zu beachten. Zimring und [...]

By |2016-12-16T14:27:35+00:00December 16, 2016|Aktivitätssteigerung, Uncategorized|0 Comments

Biophilie in der Großstadt

Es gibt eine Vielzahl von gestalterischen Ansätzen um die Gesundheit zu fördern. Meist geht es darum Stress zu reduzieren, Sozialität zu fördern und das Gefühl von Sinnhaftigkeit und Verstehbarkeit im Sinne der Salutogenese (bzw. des sogenannten Kohärenzgefühls) zu fördern. Wer zur Zeit durch die frankfurter Innenstadt läuft wird auf dem Goetheplatz auf ein Konzept aufmerksam, das mit relativ einfachen Mitteln eine temporäre Installation darstellt, die all diese Faktoren berücksichtigt. Organisiert vom Frankfurter Garten e.V. wurde der Zukunftspavillon errichtet. Ein transluzenter Projektraum aus Holzverstrebungen, der im Innern ein Bistro und Raum für Events beherbergt und an seinen Außenwänden über kleine [...]

By |2016-11-04T10:55:27+00:00November 4, 2016|Biophilic Design, Case Studies, Sozialität, Stressreduktion|0 Comments

Gestalterische Anreize zu mehr Aktivität

Barfuß-Pfad mit Trimm-dich-Elementen in der rheinlandpfälzischen Kleinstadt Bad Sobernheim Gesundheitsfördernde Gestaltung kann im öffentlichen Raum vor allem Aktivitätssteigerung bedeuten. Populärer Vertreter dieses Ansatzes ist z.B. die Initiative Active by Design des britischen Design Council. In diesem Zusammenhang können gestalterische Konzepte (und auch deren formal-ästhetische Anmutung) eine aktivitätssteigernde Wirkung haben. Ein alt bekanntes Beispiel hierzu sind die sogenannten "Trim-dich-Pfade" und "Barfuß-Pfade", die durch entsprechende Stationen Anreize schaffen sich körperlich zu betätigen und dabei sowohl etwas für die Fitness als auch für das Körpergefühl zu tun.

By |2016-05-20T09:40:32+00:00May 20, 2016|Aktivitätssteigerung, Case Studies, Praxis|0 Comments

Natur für alle Sinne

Ein aktueller Ansatz der gesundheitsfördernden Gestaltung basiert auf dem Kontakt und der Interaktion mit Natur. Dieser Ansatz wird in einem umfangreichen Artikel von Ryan und Kollegen (2014) erläutert. Ein Beispiel für diesen Kontakt zur Natur zeigt sich gegenwärtig auf dem Gelände der "Autostadt" in Wolfsburg. Eine große durchgängige sich drehende Röhre aus Blumentöpfen führt über einen Teich. Damit werden sowohl der Geruchssinn als auch der Sehsinn gefordert (und nebenbei auch der Gleichgewichtssinn bei der sich drehenden Röhre). Ein interessantes Beispiel, das den multisensuellen Kontakt zur Natur auf frische Art betrachtet.

By |2016-05-17T15:37:08+00:00May 17, 2016|Biophilic Design, Case Studies, Praxis|0 Comments

Wissenschaftliche Methoden in der gestalterischen Praxis

Der Begriff "Gestaltung" kann sich vergleichbar mit dem englischen Begriff "design" auf alle Bereiche des Entwerfens und Konzipierens beziehen. Dies beinhaltet Disziplinen wie Grafik- und Kommunikationsdesign, Industriedesign, Innenarchitektur, Architektur, Städteplanung sowie Informatik und Maschinenbau. Gestaltung kann sowohl auf pragmatisch funktionaler als auch auf ästhetischer Ebene gesundheitsfördernd sein, was aus einer Fülle von Studien und Projekten ersichtlich ist. Dabei gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Methodiken und Schulen. Gegenstand dieser Seite ist es, diese verschiedenen Herangehensweisen zu dokumentieren und zu analysieren. Gesundheitsförderung in der Gestaltung gewinnt vor allem dadurch an Bedeutung, wenn sie wissenschaftlich nachgewiesen und im Entwurfprozess systematisch und objektiv integriert [...]

By |2014-11-21T04:51:49+00:00November 21, 2014|Uncategorized|0 Comments
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